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Beruf: Musiker/in – individuelle Möglichkeiten und historische Realitäten

Aktivität: VorträgeVortragScience to Public

Beschreibung

Kunst „zu studieren“ und „von Beruf“ Künstler/in zu sein, stellt heute eine gewisse Selbstverständlichkeit dar. In diesem Vortrag wird der Frage nachgegangen, welche Diskussionen dazu in der Vergangenheit geführt wurden: Ob denn Musizieren oder Singen überhaupt ein „Beruf“ sein kann, wurde in Österreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts von verschiedenen Seiten erbittert ausdiskutiert. Manche Formen hatten dabei größere Chancen, als „richtig“ zu gelten, was sich wiederum stark auf die individuellen Chancen der jeweiligen Musiker/innen auswirkte – und teilweise wohl noch auswirkt?

Eine Möglichkeit, sich historischen Themen anzunähern, ist es, Autobiographien, Tagebücher, Briefe etc. aus der jeweiligen Zeit zu lesen. Darin können verschiedene Perspektiven aufgespürt werden, die u. a. von den Kategorien Geschlecht, sozialer oder regionaler Herkunft geprägt sind. Anhand von Fallbeispielen werden wir danach fragen, wie einzelne Musiker/innen ihre Tätigkeit selbst eingeschätzt haben. Ein Fokus richtet sich dabei etwa auf die Frage, ob und wie über Bezahlung geschrieben wurde.
Zeitraum13 Apr. 2018
Gehalten amUniversität für Musik und darstellende Kunst Wien, Österreich
BekanntheitsgradNational