CENTRAL Workshop 2022 Prague – The Central European languages in the World Atlas of Language Structures: Supplementing WALS data(points)

  • Viktor Elšík (Organisator*in)
  • Newerkla, S. (Organisator*in)
  • Philipp Wasserscheidt (Organisator*in)
  • Jiří Januška (Teilnehmer*in)
  • Jakub Jehlička (Teilnehmer*in)
  • Kim, A. (Teilnehmer*in)
  • Adam Pospíšil (Teilnehmer*in)
  • Schinko, M. (Teilnehmer*in)
  • Aleksej Tikhonov (Teilnehmer*in)
  • Tölgyesi, T. (Teilnehmer*in)
  • Tyran, K. K. (Teilnehmer*in)
  • Vít Ulman (Teilnehmer*in)
  • Robert Forkel (Diskussionsteilnehmer*in)
  • Martin Haspelmath (Diskussionsteilnehmer*in)

Aktivität: Wissenschaftliche VeranstaltungenOrganisation von ...

Beschreibung

Das Projekt zielt darauf ab, drei Forschungsinitiativen (Prag, Wien und Berlin) miteinander zu verbinden, die sich mit der Beschreibung, dem typologischen Vergleich und der Dokumentation der Sprachen Mitteleuropas befassen, einschließlich der gesprochenen und der Gebärdensprachen. Das langfristige Ziel dieser Zusammenarbeit zwischen den drei Forschungsteams besteht darin, die Datenbank der typologischen Strukturmerkmale mitteleuropäischer Sprachen im World Atlas of Linguistics Structures (WALS, https://wals.info/) zu ergänzen. Die Anzahl der derzeit im WALS für die einzelnen mitteleuropäischen Sprachen verfügbaren Merkmale variiert, wobei die meisten von ihnen unterrepräsentiert sind. Dies erschwert die Nutzung der WALS-Daten zu den mitteleuropäischen Sprachen für typologische Vergleiche oder computergestützte Verarbeitung (Clustering usw.) erheblich. Die Projektteams werden sich daher gemeinsam bemühen, (a) die bereits vertretenen Sprachen durch Ergänzung der fehlenden Merkmale zu erweitern und (b) neue Datensätze für Sprachen und Varietäten, die noch nicht von WALS erfasst sind, von Grund auf zu erstellen. Dank der ergänzten Daten werden die Sprachwissenschaftler in der Lage sein, die Frage "Mitteleuropa - was verbindet und was trennt uns?" in Bezug auf die strukturellen Merkmale der mitteleuropäischen Sprachen leichter, empirischer und in einem breiteren typologischen Kontext zu untersuchen. Der Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen den drei beteiligten Institutionen wird durch zwei Workshops geschaffen. Der erste Workshop fand im Jänner 2022 in Prag statt. Auf der Tagesordnung standen die allgemeine Methodik des Projekts und die Einigung auf einen detaillierten Projektplan.
Der zweite Workshop wird im Juni 2022 in Wien stattfinden. Er ist der Präsentation der Zwischenergebnisse gewidmet, wobei die spezifische Tagesordnung des Workshops zum Teil auch von den Ergebnissen des ersten Workshops bestimmt wird. Das Projekt wird letztendlich zur Erstellung eines vollständigen Datensatzes führen, der der wissenschaftlichen Gemeinde in einem offenen Datenspeicher zur Verfügung stehen wird. Außerdem wird in Zusammenarbeit der drei beteiligten Institutionen ein englischsprachiger Artikel über den Datensatz und seine Zusammenstellung für eine (frei zugängliche) Veröffentlichung vorbereitet. Darüber hinaus wird das Projekt einen wichtigen Impuls für die kontinuierliche typologische Forschung zu mitteleuropäischen Sprachen an den beteiligten Institutionen geben, indem neue Methoden, insbesondere in Bezug auf die Datenverarbeitung und Modellierung, eingeführt und die Daten, Werkzeuge sowie bewährte Verfahren in der typologischen und vergleichenden Forschung gemeinsam genutzt werden.
Zeitraum20 Jan. 202221 Jan. 2022
VeranstaltungstypSeminar/Workshop
OrtPrague, Tschechische RepublikAuf Karte anzeigen
BekanntheitsgradInternational