Beschreibung
Basierend auf einer historischen Diskursanalyse von englischen, deutschsprachigen und französischen Zeitungsartikeln zielt dieser Beitrag darauf ab, die Wendepunkte in der Wahrnehmung Europas von der Türkei herauszuarbeiten. Dabei wird besonders auf folgende Fragen näher eingegangen: Wie hat sich das Verhältnis zwischen Europa und der Türkei im Lauf der letzten 200 Jahre verändert? Wann „braucht“ Europa die Türkei und wie verändern und verschieben sich anhand dieser Interessen die Diskurse in der öffentlichen Wahrnehmung und medialen Berichterstattung? Welche Rolle spielen dabei orientalisierende Stereotype? Wann wurde die Türkei als Teil Europas betrachtet und wann nicht? Es ist Ziel des Vortrags, nicht nur auf wiederholende Topoi, Motive, und Stereotype in den Europa-Türkei-Beziehungen hinzuweisen, sondern jene „eruptive Momente“ zu untersuchen, die das Sprechen über den jeweils anderen positiv oder negativ geprägt haben und damit neue Diskurse geschaffen haben. Ein solcher Ansatz ist vielversprechend, da er die aktuellen Europa-Türkei-Beziehungen neu kontextualisiert und in einer historischen Kontinuität betrachtet.| Zeitraum | 22 Okt. 2017 |
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| Ereignistitel | Momentum 17: Vielfalt |
| Veranstaltungstyp | Konferenz |
| Ort | Hallstatt, ÖsterreichAuf Karte anzeigen |
| Bekanntheitsgrad | National |