Beschreibung
Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Tagung fuMaSt-The Future of Manuscript Studies, 1st International Contest (im Programm, s. unten, ist der NICHT aktualisierte Vortragstitel zu lesen): Ausgehend von den in der Grazer Universitätsbibliothek verwahrten italienischen Codices wurde versucht, sich mittels stilistischer Analysen ihrer Reiseroute anzunähern. Es wurde gefragt, aus welchen Regionen Italiens und von wann die Werke stammen, aber auch welche Textsorten importiert wurden – und warum (Stichwort: Universität Bologna). So konnten neben dem Entstehungsort, immer wieder spätere Ausstattungsphasen festgestellt werden, die Rückschlüsse über Orts- und/oder Besitzerwechsel, aber auch die Nutzungsgeschichte der Importhandschriften ermöglichen. Auch hilft der nachträglich eingefügte Buchschmuck, Aussagen darüber zu treffen, ab wann sich die einzelnen Codices außerhalb ihres Herkunftslandes befanden. Anhand konkreter Beispiele wurde – in Zusammenschau mit den Einbänden oder etwaigen Besitzvermerken – gezeigt, dass die Bücher oft noch im Mittelalter ihren Weg über die Alpen antraten, sei es mittels Privatpersonen oder des Buchhandels. Für einzelne Codices war es somit möglich, zumindest einzelne Reiseetappen nachzuvollziehen, über die sie schließlich in die steirischen Klöster gelangten (aus deren Bestände sich die heutige Grazer UB speist).| Zeitraum | 3 Okt. 2019 → 4 Okt. 2019 |
|---|---|
| Gehalten am | Università degli Studi di Cassino e del Lazio Meridionale, Italien |
| Bekanntheitsgrad | International |
Schlagwörter
- Handschriften-Biographie
- Buchmalerei
Verbundene Inhalte
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Projekte
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Illumin. Handschriften aus Ital
Projekt: Forschungsförderung