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Tragisch - männlich - göttlich. Held*innen im antiken Mythos

Aktivität: VorträgeVortragScience to Public

Beschreibung

Heldenverehrung gibt es seit Menschengedenken, jahrhundertelang verbunden mit religiösem Kult. Die Bedeutung von Heldentum hat sich im Lauf der Geschichte gewandelt, die Auseinandersetzung damit ist bis heute nicht verschwunden: Aktuell wird u. a. darüber diskutiert, ob kriegerische Gewalt als Heldentum (wieder) Bewunderung erfährt oder ob Demokratien ihre eigenen Held*innen brauchen. Ein Blick zurück in den Mythos der klassischen Antike
sowie in dessen Rezeptionsgeschichte soll zu den Wurzeln unseres Heldenbegriffs führen: Welcher außergewöhnlichen Leistung galt die Verehrung? Gehören Kampf oder Tod immer dazu? Welche Rolle spielen Schicksal und menschliche Freiheit? Wann wurden auch Frauen zu Heldinnen? Was hat der heroische Mythos mit Religion zu tun? Die Diskussion über diese Fragen bildet den Auftakt zur Reihe Brauchen wir Helden?, in der wir diesen Begriff zu
reflektieren und zu dekonstruieren versuchen, um dem komplexen Phänomen des Heldenkults auf die Spur zu kommen.
Zeitraum17 Nov. 2023
Gehalten amKatholische Akademie Hannover, Deutschland
BekanntheitsgradInternational

Schlagwörter

  • Achilleus
  • Herakles
  • Schicksal
  • Freiheit
  • Wahl
  • Tod
  • Jenseits