Von unmöglichen Würfeln, Ziegen und Autos und 15 Jahren zwischen Schule und Universität --- eine Bilanz

Aktivität: VorträgeVortragScience to Science

Beschreibung

Die möglichen Augensummen 2,...,12 zweier Würfel sind bekanntlich nicht gleichwahrscheinlich, wenn zwei faire Würfel geworfen werden. Sie sind es auch dann nicht, wenn einer der beiden oder beide Würfel --- egal in welcher Weise --- verfälscht wird bzw. werden. Dieses Resultat kann auf n Würfel verallgemeinert werden.
Das berühmte Drei-Türen-Problem ("Monty Hall Dilemma") kann auch Bayesianisch modelliert werden. Das Betrachten einer Änderung der Spielregeln, wie sie jüngst publiziert worden ist, bringt ein überraschendes Ergebnis für die Bewertung möglicher Verhalten des/r Kanditaten/in.
Im Wesentlichen geht es in beiden Fällen um das Vorstellen sogenannter mathematischer Miniaturen (auf unterschiedlichem Niveau), die das mathematische Arbeiten vereinfacht, aber nicht verfälscht darstellen sollen. Damit ist ein (hoch-)schuldidaktischer Beitrag mit starkem Stoffbezug gegeben.
Letztlich soll damit einmal mehr das Verhältnis zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik Mathematik thematisiert werden, welches gerade in Zeiten umfassender Bildungsdiskussionen eine besondere Spannung erfährt.


Zeitraum8 Juni 2005
EreignistitelKolloquium der Fakultät für Mathematik
VeranstaltungstypVortragsreihe, Kolloquium
OrtWien, ÖsterreichAuf Karte anzeigen
BekanntheitsgradInternational

Schlagwörter

  • Stochastik
  • Monty Hall Dilemma
  • Mathematikdidaktik
  • Mathematikunterricht