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BSZonline · Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung. Bericht: In Deutschland findet das Alevitentum zu neuer Vitalität. Alevi an der Uni

    Presse/Medien: Medienbericht

    Beschreibung

    BSZonline · Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung. Bericht: In Deutschland findet das Alevitentum zu neuer Vitalität. Alevi an der Uni

    Die erste Professorin für Alevitentum: Handan Aksünger von der Universität Hamburg.

    Deutschlands Bildungssystem ist für das heutige Alevitentum und dessen Identitätsfindung von besonderer Bedeutung: Hierzulande gab es den weltweit ersten alevitischen Religionsunterricht und den ersten Lehrstuhl für alevitische Theologie. Zudem engagiert sich der Bund der Alevitischen Studierenden (BDAS) inzwischen an über 30 Hochschulen – so auch an der RUB.

    In der gesellschaftlichen Wahrnehmung ist das Alevitentum noch immer wenig präsent. Häufig wird es bloß als eine „liberale“ Form des Islam beschrieben, in der das islamische Recht der Scharia keine Rolle spielt. Dabei ist das Alevitentum trotz seines Bezugs auf den Koran weit eher als eigenständige Religion anzusehen. Es handelt sich um einen auf das Diesseits orientierten, mystischen Glauben, der die Einheit von Gott und Schöpfung lehrt sowie die Bekämpfung des Egos. Von zentraler Bedeutung ist für die AlevitInnen ein humanistischer Lebensweg, bei dem das eigene Reden und Handeln zum Guten gelenkt wird.

     

    https://www.bszonline.de/artikel/alevi-der-uni

    Zeitraum19 Sept. 2016

    Medienabdeckung

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    Medienabdeckung

    • TitelBSZonline · Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung. Bericht: In Deutschland findet das Alevitentum zu neuer Vitalität. Alevi an der Uni
      Medienbezeichnung/OutletBSZonline · Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung.
      MedienformatWeb
      Land/GebietDeutschland
      Datum der Veröffentlichung19/09/16
      Beschreibung

      Die erste Professorin für Alevitentum: Handan Aksünger von der Universität Hamburg.
      Deutschlands Bildungssystem ist für das heutige Alevitentum und dessen Identitätsfindung von besonderer Bedeutung: Hierzulande gab es den weltweit ersten alevitischen Religionsunterricht und den ersten Lehrstuhl für alevitische Theologie. Zudem engagiert sich der Bund der Alevitischen Studierenden (BDAS) inzwischen an über 30 Hochschulen – so auch an der RUB.

      In der gesellschaftlichen Wahrnehmung ist das Alevitentum noch immer wenig präsent. Häufig wird es bloß als eine „liberale“ Form des Islam beschrieben, in der das islamische Recht der Scharia keine Rolle spielt. Dabei ist das Alevitentum trotz seines Bezugs auf den Koran weit eher als eigenständige Religion anzusehen. Es handelt sich um einen auf das Diesseits orientierten, mystischen Glauben, der die Einheit von Gott und Schöpfung lehrt sowie die Bekämpfung des Egos. Von zentraler Bedeutung ist für die AlevitInnen ein humanistischer Lebensweg, bei dem das eigene Reden und Handeln zum Guten gelenkt wird.



      https://www.bszonline.de/artikel/alevi-der-uni
      URLhttps://www.bszonline.de/artikel/alevi-der-uni
      PersonenHandan Aksünger-Kizil