Wenn man dem eigenen Können nicht traut: Ein Gespräch über das Impostor-Phänomen mit Dr. Marlene Kollmayer

Presse/Medien: Sonstige

Beschreibung

Laura Lucas und Lena Sindermann mit Dr. Marlene Kollmayer

Für Dr. Marlene Kollmayer liegen die Ursprünge des Impostor Phänomens häufig schon in der Erziehung und Sozialisation. Zurückhaltung und Bescheidenheit werden vor allem an junge Mädchen herangetragen, während Jungs Stärke und Durchsetzungsvermögen beweisen sollen.

Außerdem kritisiert die Wissenschaftlerin, dass mangelnde Vorbilder (z.B. in Führungspositionen) die Selbstzweifel von Frauen und marginalisierten Personen zusätzlich schüren können. Was man sich für das eigene Leben vorstellen kann zu erreichen, hängt eben immer auch mit dem Zusammen, was man im öffentlichen Raum sieht und vorgelebt bekommt.

Mit der heutigen Folge versuchen die drei das Impostor Phänomen also als gesellschaftlich gemachtes Konstrukt in den Blick zu nehmen. Die Ursachen für Impostor Gefühle haben in der Tat weniger mit persönlichen Ressourcen und fehlendem Selbstvertrauen zu tun, sondern viel mehr mit patriarchalen Strukturen.

Zeitraum21 Okt. 2021

Medienbeiträge

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Medienbeiträge

  • TitelWenn man dem eigenen Können nicht traut: Ein Lila Podcast: Gespräch über das Impostor-Phänomen mit Dr. Marlene Kollmayer
    BekanntheitsgradInternational
    Medienbezeichnung/OutletLila Podcast
    MedienformatWeb
    Dauer/Länge/Größe1h 1min
    Land/GebietDeutschland
    Datum der Veröffentlichung21/10/21
    BeschreibungLaura Lucas und Lena Sindermann mit Dr. Marlene Kollmayer

    Für Dr. Marlene Kollmayer liegen die Ursprünge des Impostor Phänomens häufig schon in der Erziehung und Sozialisation. Zurückhaltung und Bescheidenheit werden vor allem an junge Mädchen herangetragen, während Jungs Stärke und Durchsetzungsvermögen beweisen sollen.

    Außerdem kritisiert die Wissenschaftlerin, dass mangelnde Vorbilder (z.B. in Führungspositionen) die Selbstzweifel von Frauen und marginalisierten Personen zusätzlich schüren können. Was man sich für das eigene Leben vorstellen kann zu erreichen, hängt eben immer auch mit dem Zusammen, was man im öffentlichen Raum sieht und vorgelebt bekommt.

    Mit der heutigen Folge versuchen die drei das Impostor Phänomen also als gesellschaftlich gemachtes Konstrukt in den Blick zu nehmen. Die Ursachen für Impostor Gefühle haben in der Tat weniger mit persönlichen Ressourcen und fehlendem Selbstvertrauen zu tun, sondern viel mehr mit patriarchalen Strukturen.
    Produzent/AutorHaus Eins
    PersonenMarlene Kollmayer