Projektdetails
Abstract
Sterne können sich selbst in Schwingungen versetzen wenn ein physikalischer Anregungsmechanismus in günstigen Regionen im Sterninneren oder - äußeren vorliegt. Mehrere verschiedene dieser Mechanismen sind bekannt, aber noch immer nicht zufrieden stellend verstanden. Zum Beispiel sagen theoretische Rechnungen in der Regel immer höhere Pulsationsamplituden für Sterne vorher, als sie in der Realität beobachtet werden. Ein anderes Beispiel wäre die Abwesenheit von Pulsationen für Objekte, wo sie die Theorie eigentlich voraussagen würde. Dieses Projekt versucht, die Anregung von Sternschwingungen zu verstehen, wobei gleichzeitig neue Einsichten in die Struktur und die Physik von Sternen gewonnen werden.
Dieses Projekt hat drei Grundgedanken. Sonnenähnliche Oszillationen werden in Sternen, die heißer als die bisher bekannten Vertreter dieser Gruppe von Veränderlichen sind, gesucht. Aus den Pulsationsamplituden dieser Sterne können Aufschlüsse über die Oberflächenkonvektion in bisher nicht erforschen Parameterbereichen gewonnen werden. Es sollen hochgenaue Radialgeschwindigkeitsmessungen eines gut geeigneten Objekts gewonnen werden, mit denen diese Schwingungen entdeckt werden können. Wir demonstrieren hier, dass dies auch möglich ist. Darüber hinaus wollen wir die innere Struktur dieses Veränderlichen aus den Pulsationen mit Hilfe einer seismischen Analyse erforschen. Dafür wurde bereits Zeit an einem Großteleskop gewonnen.
Mit unserer zweiten Idee wollen wir die so genannten Hybrid-Pulsatoren untersuchen. Dies sind Sterne, die gleichzeitig auf zwei sehr verschiedenen Zeitskalen oszillieren. Zuerst müssen wir allerdings feststellen, ob die in der Literatur vorgeschlagenen Objekte wirklich diesen Hybrid-Pulsatoren zugehören, oder ob dies nur aufgrund unzureichender Daten geschah. Danach werden wir die interessantesten Fälle intensiv nachverfolgen, wiederum mit dem Gedanken im Hinterkopf, deren innere Struktur seismisch zu ergründen. Zu guter Letzt wollen wir herausfinden, was diese Objekte von "Nicht-Hybriden" unterscheidet, wozu wir uns hochgenauer spektroskopischer Studien bedienen werden.
Der dritte Teil dieses Projekts zielt darauf ab, die Pulsationsanregung in Sternen, die im selben astrophysikalischen Umfeld entstanden sind, zu untersuchen. Diese Objekte sollten sich grundsätzlich nur durch ihre verschiedene Masse unterscheiden, sind Mitglieder von offenen Sternhaufen, und werden auf Pulsation untersucht. Damit sollte der Parameterbereich, in dem sich die Pulsationen dieser Objekte abspielen, genau eingeschränkt werden können, und es kann überprüft werden, ob es tatsächlich Bereiche gibt, in denen Sternpulsationen theoretisch stattfinden sollen, aber nicht entdeckt werden können. Wiederum werden wir uns mit hochgenauer hoch aufgelöster Spektroskopie zusätzlich behelfen, den Parameterbereich so genau wie möglich zu bestimmen. Von diesem Teil der Arbeit erhoffen wir uns Informationen über die Verlässlichkeit der in Sternmodellen verwendeten physikalischen Beschreibungen, und wollen zu ihrer Verbesserung beitragen.
Dieses Projekt hat drei Grundgedanken. Sonnenähnliche Oszillationen werden in Sternen, die heißer als die bisher bekannten Vertreter dieser Gruppe von Veränderlichen sind, gesucht. Aus den Pulsationsamplituden dieser Sterne können Aufschlüsse über die Oberflächenkonvektion in bisher nicht erforschen Parameterbereichen gewonnen werden. Es sollen hochgenaue Radialgeschwindigkeitsmessungen eines gut geeigneten Objekts gewonnen werden, mit denen diese Schwingungen entdeckt werden können. Wir demonstrieren hier, dass dies auch möglich ist. Darüber hinaus wollen wir die innere Struktur dieses Veränderlichen aus den Pulsationen mit Hilfe einer seismischen Analyse erforschen. Dafür wurde bereits Zeit an einem Großteleskop gewonnen.
Mit unserer zweiten Idee wollen wir die so genannten Hybrid-Pulsatoren untersuchen. Dies sind Sterne, die gleichzeitig auf zwei sehr verschiedenen Zeitskalen oszillieren. Zuerst müssen wir allerdings feststellen, ob die in der Literatur vorgeschlagenen Objekte wirklich diesen Hybrid-Pulsatoren zugehören, oder ob dies nur aufgrund unzureichender Daten geschah. Danach werden wir die interessantesten Fälle intensiv nachverfolgen, wiederum mit dem Gedanken im Hinterkopf, deren innere Struktur seismisch zu ergründen. Zu guter Letzt wollen wir herausfinden, was diese Objekte von "Nicht-Hybriden" unterscheidet, wozu wir uns hochgenauer spektroskopischer Studien bedienen werden.
Der dritte Teil dieses Projekts zielt darauf ab, die Pulsationsanregung in Sternen, die im selben astrophysikalischen Umfeld entstanden sind, zu untersuchen. Diese Objekte sollten sich grundsätzlich nur durch ihre verschiedene Masse unterscheiden, sind Mitglieder von offenen Sternhaufen, und werden auf Pulsation untersucht. Damit sollte der Parameterbereich, in dem sich die Pulsationen dieser Objekte abspielen, genau eingeschränkt werden können, und es kann überprüft werden, ob es tatsächlich Bereiche gibt, in denen Sternpulsationen theoretisch stattfinden sollen, aber nicht entdeckt werden können. Wiederum werden wir uns mit hochgenauer hoch aufgelöster Spektroskopie zusätzlich behelfen, den Parameterbereich so genau wie möglich zu bestimmen. Von diesem Teil der Arbeit erhoffen wir uns Informationen über die Verlässlichkeit der in Sternmodellen verwendeten physikalischen Beschreibungen, und wollen zu ihrer Verbesserung beitragen.
| Status | Abgeschlossen |
|---|---|
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 15/02/08 → 14/10/11 |
Schlagwörter
- stellar oscillations
- open clusters
- stellar distances
- stellar structure
- Asteroseismology
- stellar evolution