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Automatisierte Mobilität und Inklusion. Perspektiven, Szenarien und Empfehlungen für die Verkehrs- und FTI-Politik

  • Pfadenhauer, Michaela (Projektleiter*in)
  • Schlembach, Christopher (Co-Projektleiter*in)
  • Kirsch, Hanna Valentina (Projektadministrator*in)
  • Lehmann, Tobias (Wissenschaftliche*r Projektmitarbeiter*in)
  • Finocchiaro, Lisa (Projektadministrator*in)

Projekt: Auftragsforschung

Projektdetails

Abstract

Der Trend der Automatisierung und Digitalisierung wird auch in der Verkehrslandschaft zu Veränderungen führen. Planung und Politik benötigen daher angesichts der damit verbundenen neuen Herausforderungen eine belastbare Basis für langfristig wirksame Investitionsentscheidungen. Um das Mobilitätssystem und die Gesellschaft frühzeitig auf die Automatisierung vorzubereiten, müssen noch vor der eintretenden Marktanlaufphase die Folgen der Einführung sowie der Nutzung automatisierter Fahrzeuge (Level 4 und 5) im öffentlichen Raum – insbesondere in Hinblick auf den Nutzen für unterschiedliche Nutzer/-innengruppen – abgeschätzt werden. Die vorliegende F&E-Dienstleistung „AM inklusive!“ untersucht vertiefend die möglichen Potenziale und Wirkungen von Automatisierter Mobilität (AM) für Chancen-gleichheit und Inklusion in Österreich, um eine fundierte Wissens- und Diskussionsgrundlage zu den (möglichen) Chancen und (möglichen) Risiken zu erzeugen. Für das Projekt hat sich ein inter- und transdisziplinäres Team mit Vertreter*innen aus Technik und Planung (Verkehrs- und Landschaftsplanung), den Sozialwissenschaften (Soziologie, Gender Studies, Diversitätsmanagement) sowie dem Österreichischen Behindertenrat, als Interessenvertretung für über 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich, zusammengeschlossen, um bestmögliche Ergebnisse zum Spannungsfeld „Automatisierte Mobilität“ und „Inklusion“ zu erzielen. Innovativ ist, dass Menschen mit Behinderungen und weitere mobilitätseingeschränkte Personengruppen integrativ in dem Projekt – in Form von Resonanzrunden und Feedbackmöglichkeiten – umfassend eingebunden sind. Als Ergebnis werden Perspektiven, Szenarien und Empfehlungen erarbeitet, wie in Österreich Automatisierte Mobilität (AM) in den nächsten Jahren – mit zwei zeitlichen Perspektiven, nämlich bis zum Jahr 2030 und ab dem Jahr 2030 – in der Verkehrs- und FTI-Politik im Sinne von Chancengleichheit und Inklusion forciert werden soll.
KurztitelAM inklusive
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/09/1931/08/20

Projektbeteiligte

  • Universität Wien
  • Büro für nachhaltige Kompetenz B-NK GmbH (Leitung)
  • Technische Universität Wien
  • Sammer & Sammer ZT GmbH für Vermessungswesen