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Die Kunst des Magnetismus

Projekt: Forschungsförderung

Projektdetails

Abstract

Das Projekt „Die Kunst des Magnetismus“ (engl.Abk.: AoM) hatte es zum Ziel, die aufregende, top-aktuelle Forschung auf dem Gebiet der dipolaren Weichen Materie, wie sie im FWF-START Projekt “Bridging Scales in Dipolar Soft Matter” ausgeführt wird, einer breiteren Öffentlichkeit gegenüber, bekannt zu machen. „Die Kunst des Magnetismus“ nutzte den Vorteil der reichen kulturellen und künstlerische Traditionen in Wien um anhand von Workshops, Ausstellungen und öffentlichen Vorträgen, einen Zugang zur Forschung in Zusammenarbeit mit KünstlerInnen zu kreieren. Die organisierten Veranstaltungen können in drei Gruppen unterteilt werden: öffentliche Vorträge/ Workshops für Kinder und Jugendliche / Ausstellungen und Bildungsveranstaltungen für Erwachsene. Die erste Gruppe von Veranstaltungen war organisiert um bei Kindern unterschiedlichen Alters, Geschlechts, sowie nationalen und sozialen Hintergrunds, Neugier bezüglich magnetische Materialien und diesbezügliche wissenschaftliche Ansätze zu wecken.
Um die Veranstaltungen zu diesem Zweck mit aussagekräftigen Bildern zu gestalten, half uns die Kollaboration mit der Kunst. Neben der Anwesenheit der KünstlerInnen — naturgemäß keine Spezialisten in Computergestützte Physik — die einen Dialog zwischen den SchülerInnen und WissenschaftlerInnen ermöglichte, ermöglichte ihre Beteiligung an verschiedenen Ausstellungen dem Projekt unterschiedliche Ebenen von Sichtbarkeit. Mit ihrer Hilfe wurden Ferrofluid-Proben in interaktive Kunstwerke verwandelt, damit die Besucher über weiche magnetische Materie durch einfache Berührung lernen konnten. Somit konnte die wissenschaftliche Forschung einen entscheidenden Schritt Richtung Verständnis für ihre bedeutende Rolle in der modernen Gesellschaft, sowie Akzeptanz bei Menschen mit nicht-wissenschaftlichen Hintergrund hervorrufen. Darüber hinaus war es uns ein Anliegen zu zeigen, dass Wissenschaft kosmopolitisch und geschlechtsneutral agiert, da unsere Gruppe sehr international aufgestellt ist und viele weibliche Wissenschafterinnen und deren Kinder umfasst. Die dritte Gruppe an Veranstaltungen hatte den Schwerpunkt auf Computergestützte Physik und die Vermittlung der Bedeutung der Forschung an weicher Materie für das alltägliche Leben, sowie deren Anwendung in der Medizin, der Pharmakologie und der Nahrungsproduktion hervorgestrichen. Auch dafür diente die Zusammenarbeit mit den KünstlerInnen zur Verstärkung der Kommunikation.
Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen waren FIT – Frauen in die Technik, am 30.01.2017 (Schülerinnen ab 15 Jahre); UniClub plus Workshop am 16.12.2016 (Junge Geflüchtete 12-19 J.); Öffentlicher Vortrag am Schopenhauer Realgymnasium im 18. Bezirk am 28.11.2016 (SchülerInnen mit durchschnittlich 16 J.). Die Ausstellungen waren beim International Science Centre und Science Museum Day (ISCSMD) am 10.11.2016 im NHM und bei der Ecsite Konferenz – der “Nocturne” im Joanneum Quartier im Naturhistorischen Museum Graz am 10.06.2016. Schließlich war die dritte Event-Gruppe vertreten bei “Science4People” / Monk in Rom am 04.09.2016 und dem Vortrag am 24.02.2017 bei der Plus Lucis Fortbildungswoche 2017 | Exkursion für Physik- und ChemielehrerInnen.
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/02/1631/01/17