"Anschluß" und Ausschluss 1938. Vertriebene und verbliebene Studierende der Universität Wien

Herbert Posch, Doris Ingrisch, Gert Dressel

Veröffentlichungen: Buch

Abstract

März 1938: Mit dem "Anschluß" an das Deutsche Reich wird auch die Universität Wien, die größte Hochschule Österreichs, radikal und in kürzester Zeit zu einer nationalsozialistischen Institution umgestaltet. Betroffen davon waren vor allem die vielen Studierenden, die nach den "Nürnberger Rassengesetzen" als Jüdinnen und Juden galten. Innerhalb nur weniger Wochen wurden sie vom weiteren Studium ausgeschlossen. Im vorgestellten Buch wird auf Basis umfangreichen Archivmaterials die Universitätspolitik des Ausschlusses rekonstruiert. Anhand statistischer Auswertungen werden die Studierenden der Universität Wien von 1938 als soziale Gruppe beschrieben. Darüber hinaus werden auf Grundlage lebensgeschichtlicher Interviews und anderer Selbstzeugnisse die Bildungs- und Berufsbiografien von vertriebenen wie verbliebenen Studierenden des Jahres 1938 exemplarisch nachgezeichnet.
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortWien, Münster, Berlin
VerlagLIT Verlag
Seitenumfang552
ISBN (Print)978-3-7000-0696-1
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2008

Publikationsreihe

ReiheEmigration - Exil - Kontinuität: Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung
Band8

ÖFOS 2012

  • 603123 Wissenschaftsgeschichte
  • 601022 Zeitgeschichte

Zitationsweisen