Abstract
Stefanie Hürtgen hat sich in der PROKLA kritisch mit dem Konzept der imperialen Lebensweise auseinandergesetzt: Dieses vernachla?ssige die Klassenfrage und die widerständigen Alltagssubjektivitäten. Das Nord-Süd-Verhältnis werde unterkomplex konzeptualisiert. In der Tat bedu?rfen die subjektiven Voraussetzungen sozial-ökologischer Transformation einer genauen Betrachtung. Allerdings ist eine widersta?ndige Subjektivita?t nicht per se emanzipativ. Es gilt, das Verhältnis von allta?glicher Infragestellung und Reproduktion der imperialen Lebensweise zu bestimmen. Aufgrund der unterschiedlichen Ausprägungen des Klassenkonikts sollten »Su?d« und »Nord« als territoriale Kategorien nicht vorschnell aufgegeben werden.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 741-753 |
| Fachzeitschrift | PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft |
| Jahrgang | 51 |
| Ausgabenummer | 205 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2021 |
ÖFOS 2012
- 506007 Internationale Beziehungen
- 502027 Politische Ökonomie
Schlagwörter
- Imperiale Lebensweise, Kapitalismustheorie, Klassentheorie, Subjektivität, Nord-Süd-Verhältnisse, Ökologie als Klassenfrage
Zitationsweisen
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