Bedingungen einer geringen Inanspruchnahme elementarpädagogischer Angebote: Eine qualitative Erhebung unter Eltern in Vorarlberg, die kaum oder keine Angebote nutzen

Veröffentlichungen: Buch

Abstract

In den letzten Jahren haben der Ausbau und die Qualitätssicherung elementarpädagogischer Angebote in Vorarlberg spürbar an Fahrt aufgenommen. Die Besuchsquote ist deutlich gestiegen, die Öffnungszeiten sind vereinbarkeitsfreundlicher geworden, und ab dem Betreuungsjahr 2025/26 steht jedem Kind im Alter von zwei Jahren ein Platz zu. Trotzdem gibt es Lücken bei der Inanspruchnahme, vor allem, was jüngere Kinder und die Anwesenheitsdauer betrifft. Im Auftrag der Arbeiterkammer Vorarlberg untersucht die qualitative Studie, warum Eltern das Angebot der Frühen Bildung nicht nutzen wollen oder können. Dazu wurden im November 2024 Eltern in Vorarlberg interviewt. Alle 19 Fallgeschichten lassen sich analytisch erarbeiteten Leitmotiven zuordnen, die ihrer Wahl für das Betreuungsarrangement zugrunde liegt. Sie liefern eine Orientierung, welche Eltern aus welchen Gründen kaum oder keine elementarpädagogischen Angebote nutzen – und welche Bedürfnisse diese Familien haben.
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortWien
Auftraggeber*inArbeiterkammer Vorarlberg
Seitenumfang149
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - Okt. 2025

Publikationsreihe

ReiheÖIF Forschungsbericht
Nummer59

ÖFOS 2012

  • 504011 Familienforschung

Schlagwörter

  • Kinderbetreuung
  • Elementarpädagogik
  • Frühe Bildung
  • Inanspruchnahme
  • Vorarlberg

Zitationsweisen