Abstract
Das Vergessen und Verdrängen der Vergangenheit war in Österreich über Jahrzehnte hinweg zum Prinzip geworden. Die kompromisslose Aufarbeitung der beiden Diktaturen (austrofaschistischer „Ständestaat“/NS-Regime) blieb aus. Gewünscht war eine offizielle, konsensuale Geschichtsschreibung, welche „die Gräben zuschütten sollte“. Dabei ist ein umfassendes zeithistorisches und demokratiepolitisches Bewusstsein wichtig, um autoritäre Entwicklungen und Angriffe auf die liberale Demokratie zu erkennen und diesen unmittelbar entgegentreten zu können.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Sozialdemokratie. Positionen und Perspektiven |
| Redakteure*innen | Gerhard Schmid, Marcus Schober |
| Erscheinungsort | Wien |
| Verlag | ÖGB-Verlag |
| Seiten | 231-244 |
| Seitenumfang | 14 |
| ISBN (Print) | 978-3-9904666-9-8 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Dez. 2023 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
ÖFOS 2012
- 601030 Erinnerungskultur
- 601022 Zeitgeschichte
- 506011 Politische Geschichte
- 508020 Politische Kommunikation
Schlagwörter
- Faschismus
- Nationalsozialismus
- Antisemitismus
- Erinnerungskultur
- Politische Geschichte
- Medienpolitik
- Demokratiebildung
- Demokratiebewusstsein
- Medienbildung
- Österreich
- Neue Medien
- Neue Rechte
- Rechtspopulismus
- Rechtsextremismus
Zitationsweisen
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