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Die Anatomie der unternehmerischen Nachhaltigkeitsdurchsetzung: Eine Regulierungstaxonomie und ökonomische Kritik zur Nachhaltigkeitsregulierung durch SFDR, CSRD und CS3D

Veröffentlichungen: Beitrag in FachzeitschriftArtikel

Abstract

Die EU hat 2019 mit dem European Green Deal einen der ambitioniertesten wirtschaftlichen Transformationspläne der europäischen Geschichte vorgelegt. So unstreitig die Ziele auch sind, so umstritten sind die Regulierungsmittel. Zentral nimmt die EU Unternehmen in die Pflicht: Unternehmen und unternehmensnahe Institutionen wie Finanziers, Verbraucher, Zulieferer sowie Mitbewerber sollen Nachhaltigkeitsagenden durchsetzen. Dieses neue Phänomen, das für die Untersuchung als "unternehmerische Nachhaltigkeitsdurchsetzung" definiert wird, wird im Beitrag näher analysiert. In einem theoretisch-allgemeinen Teil wird eine Regulierungstaxonomie zu den möglichen Regulierungsadressaten sowie -instrumenten innerhalb der unternehmerischen Nachhaltigkeitsdurchsetzung gebildet. Es folgt eine ökonomische Kritik des europäischen Regulierungsrahmens, die sowohl dessen Effektivität als auch Effizienz bemisst. Aufgrund der Breite der Thematik versteht sich der Beitrag unter anderem als Landkarte für Folgeuntersuchungen, um die terra incognita rechtsmaterienübergreifend, rechtsvergleichend und interdisziplinär ausleuchten zu können.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)105-169
Seitenumfang65
FachzeitschriftÖsterreichisches Juristisches Archiv (ÖJA)
PublikationsstatusVeröffentlicht - 12 März 2025

ÖFOS 2012

  • 505041 Umweltrecht
  • 505025 Unternehmensrecht
  • 505011 Menschenrechte

Zitationsweisen