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Die Lesekompetenzen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in westlichen Gesellschaften: Eine Mehrebenenanalyse auf Basis der PISA-Studie von 2000 bis 2009

Veröffentlichungen: Beitrag in FachzeitschriftArtikelPeer Reviewed

Abstract

Dieser Beitrag thematisiert die Lesekompetenzen von Schülern mit Migrationshintergrund. Wir verwenden dazu Mehrebenenanalysen für 24 westliche Gesellschaften auf Basis der PISA-Daten der Jahre 2000 bis 2009. Unsere Ergebnisse zeigen, dass auf der Makroebene die Qualität und die Stratifizierung des Bildungssystems für die Lesekompetenzen von jugendlichen Migranten entscheidend sind. Die Ressourcen und die Organisationsform von Schulen sowie ihre soziale und ethnische Zusammensetzung sind ebenfalls wichtige Faktoren. Auf der individuellen Ebene sind besonders das kulturelle Kapital der Eltern und die zu Hause gesprochene Sprache zentral. Zusätzlich können wir zeigen, dass in den meisten Untersuchungsländern die 2. Migrantengeneration bessere Bildungsleistungen aufweist als die 1. Generation, und dass die Lücke zwischen Schülern mit und solchen ohne Migrationshintergrund im Zeitverlauf abgenommen hat.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)201-221
Seitenumfang20
FachzeitschriftZeitschrift für Soziologie
Jahrgang42
Ausgabenummer3
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2013

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 4 – Hochwertige Bildung
    SDG 4 – Hochwertige Bildung

ÖFOS 2012

  • 504005 Bildungssoziologie
  • 504021 Migrationsforschung

Schlagwörter

  • Soziale Ungleichheit
  • Migranten
  • Bildungserfolg
  • Mehrebenenanalyse
  • PISA
  • Lesekompetenzen
  • Bildungsungleichheit
  • Mehrebenenanalysen
  • Schule

Zitationsweisen