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Die Replizierbarkeits- und Vertrauenskrise in der psychologischen Forschung: Systematischer Überblick und Update 2015.

Veröffentlichungen: Beitrag zu KonferenzPaperPeer Reviewed

Abstract

Die ab 2011/12 konstatierte, fachlich und massenmedial intensiv debattierte, Replizierbarkeitskrise der psychologischen Forschung emergierte aus unterschiedlichen Vorfällen, Fakten und Phänomenen, von denen zugleich anzunehmen ist, dass sie in Interaktion stehen. Dazu zählen: Replikationsmangel
bzw. auch Unreplizierbarkeit von (falsch-positiven) Befunden aus (notorisch unterpowerten) Studien, Theorienpersistenz („untote“, sog. Zombie-Theorien),
ubiquitärer Publikations- und Confirmation Bias, die Prävalenz fragwürdiger Forschungspraktiken, bis hin zu Betrugsfällen, u.a.m. Wenngleich mittlerweile
namhafte Informations-Knotenpunkte zu dieser Thematik auszumachen sind (v.a.: Journal Special Issues, Web-Initiativen), ist eine Zusammenschau der Ereignisse, Abläufe und Aktivitäten durch die teils sehr unterschiedlichen dafür relevanten Informations- und Disseminationskanäle erschwert. Dieser einführende Beitrag bietet einen systematischen Überblick und ein 2015-Update
zur Replizierbarkeitskrise in der psychologischen Forschung, mit thematisch-konzeptueller wie chronologischer Strukturierung der Inhalte.
OriginalspracheDeutsch
PublikationsstatusVeröffentlicht - Sept. 2015
Veranstaltung13. Arbeitstagung der Fachgruppe Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik (DPPD) - Mainz, Deutschland
Dauer: 21 Sept. 201523 Sept. 2015

Konferenz

Konferenz13. Arbeitstagung der Fachgruppe Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik (DPPD)
Land/GebietDeutschland
OrtMainz
Zeitraum21/09/1523/09/15

ÖFOS 2012

  • 501021 Sozialpsychologie

Zitationsweisen