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Erzählte Erregung. Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien

Veröffentlichungen: BuchPeer Reviewed

Abstract

Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phänomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter_innen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme des vorliegenden Buchs lautet jedoch, dass Erregung erzählt werden muss: Die Autorin fasst „Erregung“ als Affekt, der als Bestandteil der Erzählung auf die Empathie der Zuschauer_innen wirkt, und von der Erzählperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Braidt zeigt an einem weiten Spektrum von Fallbeispielen – von Serien wie The Sopranos und Mad Men zu künstlerisch-innovativen Filmen von Katrina Daschner, Ashley Hans Scheirl und Anna Jermolaeva, hin zu medial-performativen Arbeiten von Jakob Lena Knebl oder Belinda Kazeem-Kaminski – wie dieser performative Prozess der Erzählung geschlechterkonstitutiv wird.
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortWien
VerlagBöhlau Verlag
Seitenumfang212
ISBN (Print)978-3-205-22242-2
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2025

ÖFOS 2012

  • 604011 Filmwissenschaft
  • 504014 Gender Studies
  • 604004 Bildende Kunst

Zitationsweisen