Abstract
In der Vermögensgesellschaft wird sozialer Status verstärkt nicht über Erwerbsarbeit und Erwerbseinkommen, sondern über das vorhandene, erworbene oder ererbte Vermögen definiert. Auf der Ebene der Haushalte tritt Vermögen in unterschiedlicher Form, Höhe und Kombination auf. Inhalt dieser Arbeit ist die Konstruktion und Beschreibung von Vermögenstypen österreichischer Haushalte auf Basis der Daten des Household Finance and Consumption Survey (HFCS). Ziel ist es, die detailliert erhobenen Informationen zur Vermögenssituation der Haushalte zu nutzen, um die Vielfalt der theoretisch möglichen Vermögenszusammensetzung mittels Clusteranalyse auf eine Menge empirisch nachweisbarer Gruppen von Haushalten mit ähnlicher Vermögenszusammensetzung und -höhe zu verdichten. Ergebnis der Klassifizierung sind acht unterschiedliche Vermögenstypen, die sich sowohl in Höhe und Zusammensetzung des Vermögens unterscheiden, als auch bei
einem Gutteil anderer, u.a. soziodemographischer Merkmale. Durch Kombination der Vermögenstypen mit weiteren Informationen über die Haushalte konnten auch Hinweise auf Differenzierungen und Untertypen gefunden werden, wie etwa „prekär Vermögende“, „Erben“ oder „Vermögensakkumulierer“.
einem Gutteil anderer, u.a. soziodemographischer Merkmale. Durch Kombination der Vermögenstypen mit weiteren Informationen über die Haushalte konnten auch Hinweise auf Differenzierungen und Untertypen gefunden werden, wie etwa „prekär Vermögende“, „Erben“ oder „Vermögensakkumulierer“.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Erscheinungsort | Wien |
| Seitenumfang | 53 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - März 2015 |
Publikationsreihe
| Reihe | Materialien zu Wirtschaft und Gesellschaft : Working Paper-Reihe der AK Wien |
|---|---|
| Band | 139 |
ÖFOS 2012
- 504003 Armut und soziale Ausgrenzung
Schlagwörter
- soziale Ungleichheit
- Reichtum