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Identitätskonstruktion von Jugendlichen: Trittsteine zur (De)Konstruktion von Identität(en) in der kritischen (geographischen) Medienbildung am Beispiel des Projektes MiDENTITY

Veröffentlichungen: Beitrag in FachzeitschriftArtikelPeer Reviewed

Abstract

Aktuelle gesellschaftliche und (medien)technologische Prozesse des globalen Wandels liefern ausreichend Begründungen für die dringende Notwendigkeit einer Thematisierung der Aushandlung von Identitäten im Schulunterricht. Dieses Bildungsanliegen einer Dekonstruktion und Reflexion von Identitätskonzepten mit Jugendlichen kann mit Anliegen der kritischen Medienbildung erkenntnisreich in Einklang gebracht werden. Da vergleichbare Ziele bereits in mehreren österreichischen Unterrichtsprinzipien und Lehrplänen und damit explizit in den schulrechtlichen Rahmungen des österreichischen Schul-unterrichts verankert sind, verwundert die Beobachtung umso mehr, dass adäquate Bildungsbemühungen, etwa in Schulbüchern und Materialien zur digitalen Grundbildung, erst wenig Niederschlag gefunden haben.2 Ausgehend vom Projekt MiDENTITY wird aufgezeigt, wie schulische Aufgriffe zu Identitätskonstruktion von Jugendlichen und kritische (geographische) Medienbildung fachdidaktisch gerahmt werden können. Schließlich versteht sich der Beitrag auch als Motivation für Lehrpersonen an der Schließung der Forschungs- und Praxislücke mitzuwirken.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)19-34
Seitenumfang16
FachzeitschriftGW-Unterricht
Jahrgang161
Ausgabenummer1
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 10 Feb. 2021

ÖFOS 2012

  • 503014 Fachdidaktik Sozialwissenschaften
  • 503033 Politische Bildung
  • 503020 Medienpädagogik

Schlagwörter

  • Identitätskonstruktionen
  • Dekonstruktion
  • Kritische geographische Medienbildung
  • Politische Bildung
  • Interkulturelle Bildung

Zitationsweisen