Abstract
Ein wesentlicher Strang von Theorie und Methode der Intersektionalität geht auf jene Kritik zurück, die am Versagen des US-Antidiskriminierungsrechts angesichts der synergistischen Interaktion von mehreren Diskriminierungsgründen geübt wurde. Davon ausgehend wird gezeigt, wie reduktionistisch Diskriminierung aufgrund des Kopftuchtragens im Recht behandelt wird, indem ausschließlich auf die Religion fokussiert, Geschlecht und ethnische Herkunft aber ausgeblendet werden. Versucht wird eine angemessene Analyse entlang des Vorschlags, Kategorien normativ zu deuten und sie in ihrer intersektionalen Anreicherung ernst zu nehmen.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Handbuch Intersektionalitätsforschung |
| Redakteure*innen | Astrid Biele Mefebue, Andrea Bührmann, Sabine Grenz |
| Erscheinungsort | Wiesbaden |
| Verlag | Springer VS |
| Seiten | 413-427 |
| Seitenumfang | 15 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-658-26292-1 |
| ISBN (Print) | 978-3-658-26291-4 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 8 Nov. 2022 |
ÖFOS 2012
- 504014 Gender Studies
- 505016 Rechtstheorie
- 505033 Antidiskriminierungsrecht
- 505006 Grundrechte
Zitationsweisen
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