Abstract
Kriegsspiele, ob analog oder digital, haben eine lange Tradition – von Schach über Planspiele und Simulationen bis hin zum Ego-Shooter. In der Forschung haben Anti-Kriegsspiele und deren didaktisches Potenzial bisher weniger Beachtung erfahren. Im vorliegenden Beitrag werden drei digitale Spiele zum Thema des Ersten Weltkriegs am Schnittpunkt von medialem und politisch-historischem Lernen im Deutschunterricht untersucht. Dabei steht die Frage im Vordergrund, mit welchen ästhetischen und spielmechanischen Mitteln Krieg in diesen Spielen (nicht) dar gestellt wird. Insbesondere soll herausgearbeitet werden, inwiefern sich diese Spiele eignen, um kriegerische und gewaltvolle Handlungen zu problematisieren und friedensbejahende Botschaften im Bildungskontext zu vermitteln.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 97-105 |
| Fachzeitschrift | Ide Informationen zur Deutschdidaktik: Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule |
| Jahrgang | 48. Jahrgang |
| Ausgabenummer | 4/2024 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2024 |
ÖFOS 2012
- 509014 Spielforschung
- 506006 Friedensforschung
- 503011 Fachdidaktik Geisteswissenschaften
- 602014 Germanistik
Schlagwörter
- GameLab
Zitationsweisen
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