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Nizäa: Das erste Konzil- Historische, theologische und ökumenische Perspektiven

Veröffentlichungen: Beitrag in Buch › Beitrag in Buch/Sammelband › Peer Reviewed

Abstract

Das Konzil von Nizäa gilt als epochales Ereignis. Es hat die Streitfrage, ob Jesus Christus Gottes Sohn ist, dogmatisch geklärt und die Position des Arius zurückgewiesen. Wie aber kam Arius dazu, zu bestreiten, dass Sohn und Vater gleichermaßen Gott sind? Und das Konzil – hat es mit seiner Entscheidung den galiläischen Wanderprediger nicht zu einem göttlichen Wesen hochstilisiert und den Boden des biblischen Gottesglaubens verlassen?

Nizäa wirft bis heute Fragen auf – historische, theologische und ökumenische. Wie sieht der historische Kontext der arianischen Kontroverse aus? Welche Interessen verfolgte Kaiser Konstantin, als er die Bischöfe in seine Residenz einlud? Beginnt hier die problematische Symbiose von Thron und Altar? Wie ist die theologische Weichenstellung von Nizäa zu verstehen? Hat sie das Evangelium hellenistisch verfälscht? Und ist mit dem Dogma, dass Jesus Gottes Sohn ist, die Abkehr vom Judentum vollzogen worden? Das nizänische Bekenntnis wird von Katholiken, Orthodoxen und Protestanten geteilt. Dies hat Bedeutung für die Ökumene. Die Liturgie hat das Glaubensbekenntnis aufgenommen, die Wirkungsgeschichte des Konzils von Nizäa kann daher kaum überschätzt werden. Wie aber kann es unter modernen Bedingungen neu gedeutet werden?
OriginalspracheDeutsch
TitelNizäa – Das erste Konzil
UntertitelHistorische, theologische und ökumenische Perspektiven
Herausgeber*innenJan-Heiner Tück, Uta Heil
VerlagHerder
Seiten291-320
Seitenumfang29
Auflage2.
ISBN (elektronisch)978-3-451-83564-3
ISBN (Print)978-3-451-38391-5
PublikationsstatusVeröffentlicht - 12 Mai 2025

ÖFOS 2012

  • 603212 Liturgiewissenschaft

Schlagwörter

  • Konzil von Nizäa
  • Arius
  • Kaiser Konstantin
  • Ökumene
  • Liturgie

Zitationsweisen