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Pluralität. Vielfalt als moralische, politische und mediale Norm.

Veröffentlichungen: Beitrag in BuchBeitrag in Buch/SammelbandPeer Reviewed

Abstract

Der Begriff der Medienpluralität stellt eine zentrale medienethische Norm
dar: Medien sollen plural verfasst sein und Pluralität fördern (dazu Schweizer 2019; Raeijmaekers und Maeseele 2015; Holzmann et al. 2019).1
Pluralität
(Pluralismus, oft auch Vielfalt) wird vor allem in politischen Kontexten be‐
nutzt. Eine Pluralität von Medienakteuren und Medienangeboten gilt als
Voraussetzung für eine freie, offene und demokratische Gesellschaft (Detjen
1998). Besonders im Kontext von Pressekonzentration und anderen Bedrohungen einer vielfältigen Medienlandschaft wird Pluralität als Gestaltungs-und Regulierungsgrundsatz aufgerufen, ist also eine wichtige Perspektive
des Medienrechts (Seufert 2018; Wilke 2019; McQuail 2007). Diversität wird
als Strukturprinzip auf der (organisatorischen) Produktionsseite verstanden,
nach dem etwa Redaktionen divers besetzt werden (sollen), damit über eine
plurale Gesellschaft (und ihre Ungerechtigkeiten) adäquat berichtet werden
kann (vgl. für den Bereich Diversität im Journalismus Lünenborg und Weiß
2025)
OriginalspracheDeutsch
TitelGrundbegriffe der Medienethik
Untertitelfür Studium, Wissenschaft und Praxis
Redakteure*innenAlexander Filipovic, Annika Franzetti, Susanna Endres
VerlagUVK Verlag
Seiten105–112
ISBN (elektronisch)9783838566054
ISBN (Print)9783825266059
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2026

Publikationsreihe

ReiheUTB
Band6605
ISSN0340-7225

ÖFOS 2012

  • 508019 Medienethik

Zitationsweisen