Sprachliche Selbstzeugnisse böhmischer adeliger Damen des 17. Jahrhunderts und ihre Einstellungen zur Mehrsprachigkeit

Veröffentlichungen: Beitrag in BuchBeitrag in Buch/SammelbandPeer Reviewed

Abstract

Im Beitrag werden Einstellungen und Positionierungspraktiken von böhmischen adeligen Damen der Frühen Neuzeit in Bezug auf ihre Erstsprache sowie auf mehrsprachige Repertoires und Settings als Teil ihres regionalen genauso wie ihres staatlichen Umfelds in den Blick genommen. Die Untersuchung der privaten Korrespondenz dieser privilegierten Frauen in Bezug auf die explizite Erwähnung von Sprachen und Mehrsprachigkeit fördert dabei Aussagen zur Notwendigkeit und zum Nutzen von Mehrsprachigkeit zutage, unterstreicht die Rolle von Sprachen als Identitätsmarker mit bestimmtem Sozialprestige und bezeugt Überlegungen der Briefschreiberinnen zur eigenen Sprachkompetenz und zu ihren individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Zu jedem dieser Bereiche wird eine Auswahl charakteristischer Beispiele aus der Korrespondenz angeführt.
Titel in ÜbersetzungLinguistic testimonies of Bohemian noblewomen of the 17th century and their attitudes towards multilingualism
OriginalspracheDeutsch
TitelHistorische Mehrsprachigkeit
UntertitelEuropäische Perspektiven
Redakteure*innenRita Franceschini, Matthias Hüning, Péter Maitz
ErscheinungsortBerlin
Herausgeber (Verlag)Walter de Gruyter GmbH
Kapitel11
Seiten225-242
Seitenumfang18
ISBN (elektronisch)9783111338668
ISBN (Print)9783111338545
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 31 Dez. 2023

Publikationsreihe

ReiheStudia Linguistica Germanica
Band146
ISSN1861-5651

ÖFOS 2012

  • 602047 Slawistik
  • 602057 Historische Linguistik
  • 602054 Vergleichende Sprachwissenschaft
  • 602014 Germanistik

Schlagwörter

  • Historische Soziolinguistik
  • Mehrsprachigkeit
  • Adel
  • Frauen
  • Ego-Dokumente
  • Korrespondenz
  • Böhmen
  • Frühe Neuzeit
  • 17. Jahrhundert

Fingerprint

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Zitationsweisen