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Vom Ausbleiben des Aufstiegs und der Krise als Dauer: Szenen sozialer Im/Mobilität im postmeritokratischen Kino der Gegenwart

Veröffentlichungen: Beitrag in FachzeitschriftArtikelPeer Reviewed

Abstract

Anhand von zwei Spiel- und einem Doku- mentarfilm setzt sich der Beitrag mit der fil- mischen Inszenierung sozialer Im/Mobili- tät auseinander. Den Ausgangspunkt bildet die These, dass das meritokratische Verspre- chen eines sozialen Aufstiegs durch Leistung im Kino der Gegenwart irritiert und auf un- terschiedliche Weise hinterfragt und proble- matisiert wird. Nicht nur die Inhalte der Fil- me, sondern auch die formale Gestaltung weisen ein Spannungsverhältnis zwischen li- nearen, narrativen Verläufen und szenischen Gefügen auf, das wir anhand der Filme Para- site (Südkorea 2019, Regie: Bong Joon-ho,), Hillbilly Elegy (USA 2020, Regie: Ron Howard) und Jetzt oder Morgen? (Österreich 2020, Regie: Lisa Weber) untersuchen. Methodisch lässt sich der Beitrag von den affekttheore- tischen Thesen der Kultur- und Literaturwis- senschaftlerin Lauren Berlants anleiten, die sie in ihrem 2011 erschienenen Buch Cruel Optimism entwickelt hat.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)74-88
Seitenumfang15
FachzeitschriftGender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft
Jahrgang13
Ausgabenummer3
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 12 Okt. 2021

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

ÖFOS 2012

  • 504014 Gender Studies
  • 605004 Kulturwissenschaft
  • 504003 Armut und soziale Ausgrenzung

Schlagwörter

  • Prekarität
  • soziale Mobilität
  • Meritokratie
  • FILM
  • Affekt Theorie
  • Szene

Zitationsweisen