Abstract
Rote Waldameisen sind dominante Insekten borealer und montaner Wälder, die das
Vorkommen vieler weiterer Arten stark prägen. Diese Interaktionen können einerseits
positiv sein, wie im Falle mutualistischer Trophobiosen, oder negativ ausfallen, etwa
in Form von Konkurrenz oder Prädation. Wir berichten hier über Assoziationen Roter
Waldameisen mit Laufkäfern, Spinnen und Weberknechten sowie mit Pflanzenläusen
entlang eines natürlichen Dichtegradienten der Waldameisen im Bereich der alpinen
Waldgrenze an fünf verschiedenen Standorten in Südtirol. Das Auftreten von
Pflanzenläusen war positiv mit der Prävalenz Roter Waldameisen assoziiert (r = 0.38),
wohingegen Spinnen und Weberknechte eine negative Assoziation zeigten (r = -0.45).
Zwischen dem Auftreten von Laufkäfern und der Waldameisendichte bestand hingegen
kein Zusammenhang. Die Laufkäfer wiesen jedoch eine interessante geographische
Auftrennung zwischen zwei Teilgebieten auf. Sowohl die Gemeinschaftszusammensetzung
der Laufkäfer als auch der Spinnen wurde nicht signifikant von der Dichte der Roten
Waldameisen beeinflusst.
Vorkommen vieler weiterer Arten stark prägen. Diese Interaktionen können einerseits
positiv sein, wie im Falle mutualistischer Trophobiosen, oder negativ ausfallen, etwa
in Form von Konkurrenz oder Prädation. Wir berichten hier über Assoziationen Roter
Waldameisen mit Laufkäfern, Spinnen und Weberknechten sowie mit Pflanzenläusen
entlang eines natürlichen Dichtegradienten der Waldameisen im Bereich der alpinen
Waldgrenze an fünf verschiedenen Standorten in Südtirol. Das Auftreten von
Pflanzenläusen war positiv mit der Prävalenz Roter Waldameisen assoziiert (r = 0.38),
wohingegen Spinnen und Weberknechte eine negative Assoziation zeigten (r = -0.45).
Zwischen dem Auftreten von Laufkäfern und der Waldameisendichte bestand hingegen
kein Zusammenhang. Die Laufkäfer wiesen jedoch eine interessante geographische
Auftrennung zwischen zwei Teilgebieten auf. Sowohl die Gemeinschaftszusammensetzung
der Laufkäfer als auch der Spinnen wurde nicht signifikant von der Dichte der Roten
Waldameisen beeinflusst.
| Originalsprache | Englisch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 103-120 |
| Seitenumfang | 17 |
| Fachzeitschrift | Gredleriana |
| Jahrgang | 18/2018 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 17 Sept. 2018 |
ÖFOS 2012
- 106026 Ökosystemforschung
- 106001 Allgemeine Biologie
- 106047 Tierökologie
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Wood ants (Formicidae, Insecta) at the alpine tree-line ecotone: negative and positive associations with other arthropods“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitationsweisen
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