TY - GEN
T1 - Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) Bd. 20 Nr. 2 (2025): Karrieremodelle und Professionalisierung des Hochschulnachwuchses
AU - Barberi, Alessandro
AU - Heftherausgabe 20-2: René Krempkow, Corinna Geppert & Elena Wilhelm
A2 - Zuliani, Barbara
PY - 2025/6/25
Y1 - 2025/6/25
N2 - Die Wissenschaft lebt davon, dass immer wieder neue Generationen von Forschenden in den Wissenschaftsbetrieb eintreten, und doch sind es gerade Jungwissenschaftler*innen, deren Karrierepfade von Unsicherheit, Komplexität und Ambivalenz geprägt sind. Die Transformationen der Hochschullandschaft – vorangetrieben durch technologischen Fortschritt, Globalisierung, demografischen Wandel und ökonomischen Druck – verändern nicht nur Forschung und Lehre, sondern auch die Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Arbeit selbst. Akademische Karrieren entstehen heute in einem Spannungsfeld aus Metrifizierung, Mobilitätsanforderungen und sich wandelnden Rollenbildern. Dabei kommt es zu einer paradoxen Verdichtung von Anforderungen: Junge Forschende sollen disziplinär exzellent und zugleich interdisziplinär anschlussfähig sein, international mobil und gleichzeitig lokal-regional verankert, forschungsstark, drittmittel fähig, didaktisch versiert und kommunikationsgewandt – und das zumeist auf befristeten Stellen, bei steigender Arbeitsverdichtung und in wachsender Konkrrenz.
AB - Die Wissenschaft lebt davon, dass immer wieder neue Generationen von Forschenden in den Wissenschaftsbetrieb eintreten, und doch sind es gerade Jungwissenschaftler*innen, deren Karrierepfade von Unsicherheit, Komplexität und Ambivalenz geprägt sind. Die Transformationen der Hochschullandschaft – vorangetrieben durch technologischen Fortschritt, Globalisierung, demografischen Wandel und ökonomischen Druck – verändern nicht nur Forschung und Lehre, sondern auch die Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Arbeit selbst. Akademische Karrieren entstehen heute in einem Spannungsfeld aus Metrifizierung, Mobilitätsanforderungen und sich wandelnden Rollenbildern. Dabei kommt es zu einer paradoxen Verdichtung von Anforderungen: Junge Forschende sollen disziplinär exzellent und zugleich interdisziplinär anschlussfähig sein, international mobil und gleichzeitig lokal-regional verankert, forschungsstark, drittmittel fähig, didaktisch versiert und kommunikationsgewandt – und das zumeist auf befristeten Stellen, bei steigender Arbeitsverdichtung und in wachsender Konkrrenz.
M3 - Sonstiges
SN - 9783819299148
VL - 20-2
T3 - Zeitschrift für Hochschulentwicklung
PB - Books on Demand
CY - Hamburg
ER -