Bedeutung von Emotionen in interprofessionellen Lehr- und Lernkontexten.

Anne C Frenzel (Corresponding author), Thomas Götz, Theresa Schmid

Publications: Contribution to bookChapterPeer Reviewed

Abstract

Im vorliegenden Beitrag wird dargestellt, wie Emotionen aus psychologischer Perspektive definiert werden und welche Bedeutung sie für Lehr- und Lernkontexte haben. Dabei wird die Kontroll-Wert-Theorie der Leistungsemotionen von Pekrun vorgestellt und es werden deren Implikationen für Ursachen und Wirkungen von Emotionen in interprofessionellen Lernkontexten diskutiert. Es wird anschließend auf die Emotionen von Lehrenden eingegangen, welche in interprofessionellen Kontexten ebenfalls mit besonderen Situationen konfrontiert sind. Zuletzt wird eine empirische Studie vorgestellt, welche erstmalig systematisch selbstberichtete Emotionen von Lernenden verschiedener Professionsgruppen (hier: Medizin sowie Pflege) erfasste und dabei einen monoprofessionellen vs. interprofessionellen Lernkontext systematisch verglich. Die Befunde dieser Studie deuten darauf hin, dass interprofessionelle Lernkontexte für Medizin- und Pflegestudierende im Hinblick auf deren Emotionen günstige Effekte entfalten können.
Original languageGerman
Title of host publicationInterprofessionelle Bildung für die Gesundheitsversorgung
EditorsUrsula Walkenhorst, Martin Fischer
PublisherSpringer
Pages29-39
DOIs
Publication statusPublished - 2025

Austrian Fields of Science 2012

  • 501002 Applied psychology
  • 501016 Educational psychology

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