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Die Unabgeschlossenheit von Objektivation: Ein blinder Fleck von Mediatisierungsforschung und Kommunikativem Konstruktivismus

Publications: Contribution to bookContribution to proceedings

Abstract

Materialität unter den Bedingungen von Digitalisierung kommt eine Schlüsselstellung in Mediatisierungsprozessen zu. Zugleich ist mit der ununterbrochenen Veränderung digitalen Materials eine hochaktuelle Problemstellung markiert, die es theoretisch zu fassen gilt. Unabgeschlossenheit ist sowohl in der Mediatisierungsforschung als auch in der Debatte zum Kommunikativen Konstruktivismus ein blinder Fleck. Gleichwohl ist der Kommunikative Konstruktivismus in dem Maße für einen Zugriff ‚brauchbar‘, in dem mit seinem Programm das theoretische Rüstzeug bereitgestellt wird, geht doch mit diesem Umbau eine Hervorhebung von Materialität einher. Der Beitrag setzt an einer Differenzierung verschiedener Materialitätsbegriffe an. Als zentrales Konzept der neueren Wissenssoziologie wird Objektivation als der geeignete, wenn auch im Hinblick auf spezifische Vorannahmen zu überdenkende Ansatzpunkt für die theoretische Adressierung von Materialität und deren Unabgeschlossenheit unter Digitalisierungsbedingungen entfaltet. Illustrierend wird ein Ausschnitt aus der Entwicklung einer ‚Blocking-App‘ herangezogen.

Original languageGerman
Title of host publicationKommunikation – Medien – Konstruktion
Subtitle of host publicationBraucht die Mediatisierungsforschung den Kommunikativen Konstruktivismus?
EditorsJo Reichertz, Richard Bettmann
Place of PublicationWiesbaden
PublisherSpringer VS
Pages93-116
Number of pages24
ISBN (Electronic)978-3-658-21204-9
ISBN (Print)978-3-658-21203-2
DOIs
Publication statusPublished - 2018

Austrian Fields of Science 2012

  • 504018 Sociology of culture
  • 504019 Media sociology
  • 509025 Technology studies

Keywords

  • digitales Material
  • digitale Infrastrukturen
  • Kommunikativer Konstruktivismus
  • Materialität
  • Mediatisierung
  • Wissenssoziologie

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