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Forschendes Lernen in Public Health – Chancen für eine anwendungsbezogene qualitative Methodenlehre

Publications: Contribution to journalArticlePeer Reviewed

Abstract

Eine bevölkerungs- und systembezogene Perspektive auf Gesundheit, starker Anwendungsbezug und Interdisziplinarität, aber auch eine Affinität zu quantitativen und epidemiologischen Methoden und Methodenpragmatismus zeichnen Public-Health-Forschung und -Praxis aus. Diese Orientierung stellt die qualitative Methodenausbildung in Public Health vor einige Besonderheiten. In diesem Beitrag reflektieren wir das Konzept der zweisemestrigen Grundlagenveranstaltungen im Masterstudiengang Public Health der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Wir setzen mit dem Seminarkonzept auf forschendes Lernen, bei dem die Studierenden den Forschungsprozess mittels der konstruktivistischen Lehrmethode des Cognitive Apprenticeship durchlaufen. Diese offene Herangehensweise ermöglicht es uns, auf unterschiedliches Vorwissen und unterschiedliche Kompetenzniveaus zu reagieren. Mit einer gegenstandsbezogenen, pragmatischen Vermittlung bereiten wir auf die Nutzung und Weiterentwicklung von Methodenkompetenz in der späteren heterogenen Forschungs- und Berufspraxis in Public Health vor. Zugleich bleibt es für uns eine Herausforderung, Studierende für die Bedeutung und den Nutzen der Anwendung einer Vielfalt qualitativer Methoden zu sensibilisieren.
Original languageGerman
JournalForum Qualitative Sozialforschung
Volume25
Issue number3, Art.2
Publication statusPublished - 2024

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 3 - Good Health and Well-being
    SDG 3 Good Health and Well-being

Austrian Fields of Science 2012

  • 303024 Nursing science

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