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»in camera privatamente«: Zur frühneuzeitlichen Begriffsgenese des Privaten

Publications: Contribution to bookContribution to proceedings

Abstract

Die wechselnden Bedeutungsnuancen, die der Begriff der Privatheit seit der Aufklärung als Beschreibungsmuster eines sozialen Rahmens erfahren hat, erschweren seine Anwendbarkeit auch in musikwissenschaftlichen Zusammenhängen; zu einer erneuten Schärfung kann jedoch eventuell ein Blick auf seine historischen Dimensionen beitragen. Auch vor der Verwendung des »Privaten« als Teil eines dichotomen Schemas im Verbund mit der als gegensätzlich codierten Idee des »Öffentlichen«, die wesentlich durch die Hervorbringung einer Sphäre der politischen Meinungsäußerung im 18. Jahrhundert geknüpft ist, gab es bereits das »Private« als Beschreibungsmuster eines sozialen Rahmens.
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Das Beitragsarchiv fasst Referate und Posterpräsentationen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2015 in Halle/Saale zusammen, bietet einen guten Überblick über derzeit in der Musikwissenschaft verhandelte Themen und zeigt Wege für eine intra-interdisziplinäre Zusammenarbeit auf. Es spiegelt hiermit das der Tagung zugrundeliegende Konzept »Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog« wider.
Original languageGerman
Title of host publicationBeiträge zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2015
EditorsWolfgang Auhagen, Wolfgang Hirschmann
Place of PublicationMainz
PublisherSchott Campus
Publication statusPublished - 2016

Austrian Fields of Science 2012

  • 604024 Musicology
  • 605004 Cultural studies

Keywords

  • Early Modern Age
  • Privacy & Public Sphere
  • Musicology

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