Abstract
Walter Benjamins Passagenwerk ist Fragment geblieben. Ob der Wirrungen des Zweiten Weltkriegs fand der Versuch, in der Pariser Stadtgeschichte des 19. Jahrhunderts die "Urgeschichte der Moderne" ausfindig zu machen, keinen Abschluß. Dennoch war mit dieser Studie nicht nur das labyrinthische Geflecht einer Stadt in ihrer Geschichte ausgelotet, sondern auch ein neuartiger Blick angewandt worden: Daß Wahrnehmen Lesen sei, Geschichte
somit ein ausdeutbarer Text, gleichsam ein Palimpsest, das waren analytische Prämissen, die erst einige Zeit später und mit seltenem Bezug auf den Philosophen ihre volle Brisanz erhalten sollten, als Dispute um den Stellenwert, die Machart und die Legitimationsstrategien der Geschichtswissenschaft entbrannten. Alessandro Barberi rezensiert die Monografie von Karlheinz Stierle.
somit ein ausdeutbarer Text, gleichsam ein Palimpsest, das waren analytische Prämissen, die erst einige Zeit später und mit seltenem Bezug auf den Philosophen ihre volle Brisanz erhalten sollten, als Dispute um den Stellenwert, die Machart und die Legitimationsstrategien der Geschichtswissenschaft entbrannten. Alessandro Barberi rezensiert die Monografie von Karlheinz Stierle.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages | 147-150 |
| Number of pages | 4 |
| Volume | 1 |
| No. | 1 |
| Specialist publication | Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften |
| Publication status | Published - 1997 |
Austrian Fields of Science 2012
- 601008 Science of history
Cite this
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver