Abstract

Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie und die damit
verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus
stellten alle Beteiligten im Schulsystem – Schüler*innen,
Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen und Schulleitungen – vor große Herausforderungen, boten aber
auch die Chance, die Digitalisierung des Bildungssystems voranzutreiben. In der Studie „Lernen unter
COVID-19-Bedingungen“ wurden zu mehreren Messzeitpunkten zwischen April 2020 und Mai 2021 österreichische Sekundarstufenschüler*innen (NMZP1= 19337, NMZP5= 1421), Erziehungsberechtigte (N = 1348), Lehrpersonen (N = 1022) und Schulleitungen (N = 170) befragt. Zentrale Fragestellungen waren: Wie gelingt Schüler*innen, Erziehungsberechtigten, Lehrpersonen und Schulleitungen der Umgang mit dem Lernen auf Distanz und der Situation allgemein? Welche Faktoren erleichtern bzw. erschweren die gelingende Bewältigung und tragen zu einem höheren bzw. geringeren Wohlbefinden bei? Der vorliegende Artikel berichtet ausgewählte Ergebnisse aus den Befragungen und diskutiert, welche Implikationen sich daraus ergeben.
Original languageGerman
Pages (from-to)373-381
JournalPsychologie in Österreich
Volume42
Issue number4-5
Publication statusPublished - Dec 2022

Austrian Fields of Science 2012

  • 501002 Applied psychology

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