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Mikro-, Meso- und Makrofaktoren von Resilienz im Militär – ein systematisches Review

Publications: Contribution to journalMeeting abstract/Conference paperPeer Reviewed

Abstract

Hintergrund: Für Militärpersonal ist Resilienz unerlässlich, um potenziell traumatische Erlebnisse erfolgreich zu bewältigen (Nash et al., 2011). Resilienz kann durch Resilienzfaktoren vorhergesagt werden, die auf verschiedenen Ebenen angesiedelt sind (Bonanno et al., 2015).
Obwohl bei der Erforschung von Resilienz im Militär erkannt wurde, dass eine Mehrebenen-Perspektive berücksichtigt werden sollte (Adler, 2013), wird dies nur geringfügig umgesetzt. Die vorliegende Studie zielte darauf ab, (1) Prädiktoren zu identifizieren, welche die Resilienz von Soldat:innen fördern und (2) diese nach Zugehörigkeit zur Mikro- (Individuum), Meso- (Einheit bzw. Verband) oder Makroebene (Organisation Militär) zu klassifizieren.
Methode: Gemäß PRISMA-Richtlinien (Page et al., 2021) wurde ein systematisches Review
durchgeführt und präregistriert (PROSPEROS-ID: CRD42021254629). Dabei wurden die Datenbanken PubMed, PsycINFO, SCOPUS und Web of Science anhand festgelegter Kriterien systematisch durchsucht.
Ergebnisse: Die Datenbanksuche ergab 3.536 Ergebnisse. Nach Duplikats-Entfernung, Durchsicht von Titel, Abstracts und Schlagworten, Volltext-Screening hinsichtlich Inklusions- und Exklusionskriterien und Qualitätsprüfung wurden sieben Studien für das Review herangezogen.
Die Resilienzfaktoren wurden für quantitative Studien (n = 5) tabellarisch zusammengefasst und für qualitative Studien (n = 2) thematisch analysiert (Braun & Clarke, 2019).
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Resilienz im Militär zwar breit diskutiert wird, Resilienzfaktoren jedoch selten unter Berücksichtigung einer Mehrebenen-Perspektive behandelt werden. Dieser Ansatz sollte in Zukunft jedoch stärker berücksichtigt werden.
Original languageGerman
JournalTrauma und Gewalt
Publication statusPublished - 2024

Austrian Fields of Science 2012

  • 501010 Clinical psychology

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