Abstract
Leben mit Vergesslichkeit bringt erhöhte Vulnerabilität mit sich und Fragen nach dem guten Leben im Kontext von Fragilität stellen sich in besonderer Weise. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie Spiritual Care die Lebensqualität von Menschen mit Vergesslichkeit fördern kann. Interdisziplinäre Bezüge der Spiritual Care- und Demenz-Forschung werden entfaltet und im Horizont von Care-Ethik mit der sozialen Dimension von Sorge verbunden. Sowohl in Spiritual Care wie auch in Dementia Care werden die Phänomene Spiritualität und Demenz auf vielfältige Weise interpretiert. Eindeutigkeit gibt es hier wie dort nicht. Vorannahmen und Normen haben jedoch Auswirkungen auf die Teilhabe im sozialen Gefüge und die Definitionsmacht einer beeinträchtigten Person über ihr eigenes Leben. Person-zentrierten Zugängen, Transzendenzerfahrungen und Partizipation kommen daher im Kontext von Spiritual Care mit Menschen mit Vergesslichkeit hohe Bedeutung zu.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 350-360 |
| Journal | Spiritual Care. Zeitschrift für Spiritualität in den Gesundheitsberufen |
| Volume | vol. 14 |
| Issue number | no. 4 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 2025 |
Austrian Fields of Science 2012
- 303024 Nursing science
- 509005 Gerontology
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