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Universalismus und Partikularismus der Moral im Kontext der Digitalität. Politisch-ethische Perspektiven auf die Unterscheidung öffentlich/privat

Publications: Contribution to bookChapter

Abstract

Seyla Benhabib hat als Sozialphilosophin das Werk von Marianne Heimbach-Steins geprägt – insbesondere hinsichtlich der Spannung zwischen Universalismus und Partikularismus (vgl. Heimbach-Steins 2000; 2002) sowie dem Konzept der Zugehörigkeitsgerechtigkeit im Kontext von Migration (vgl. Heimbach-Steins 2016, 88f.). Mein Beitrag greift diese Themen auf und fokussiert auf die für die Christliche Sozialethik zentrale, aber ambivalente Unterscheidung von Universalismus und Partikularismus. Aus feministischer und gerechtigkeitstheoretischer Perspektive erscheint es plausibel, diese Trennung zu hinterfragen – zumal sie eng mit der Dichotomie von Öffentlichkeit und Privatheit verknüpft ist.

Die zentrale These lautet: Die Überwindung solcher Dichotomien ist nicht nur theoretisch, sondern kontextabhängig. Angesichts des Wandels von Öffentlichkeit und Privatsphäre in der digitalen Gegenwart verschiebt sich auch deren Verhältnis – mit Folgen für Vorstellungen von Gerechtigkeit und gutem Leben.

Der Beitrag orientiert sich an Motiven, die Heimbach-Steins von Benhabib übernimmt, verfolgt aber Benhabibs Denken weiter und verbindet es mit Fragen einer digitalen Ethik.
Original languageGerman
Title of host publicationSozialethik im Kontext
Subtitle of host publicationInterdisziplinäre Fragen einer gesellschaftlich engagierten Theologie
Place of PublicationPaderborn
PublisherBrill Schöningh
Pages43-54
Volume27
ISBN (Electronic)978-3-657-79679-3
ISBN (Print)978-3-506-79679-0
DOIs
Publication statusPublished - Aug 2025

Publication series

SeriesGesellschaft - Ethik - Religion
Volume27
ISSN2367-3680

Austrian Fields of Science 2012

  • 506013 Political theory
  • 603116 Political philosophy
  • 603204 Christian social ethics
  • 509026 Digitalisation research

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